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Mauseloch

Momos Newsletter

die »momoinfo« – Momos Tipps & Rezepte der Woche

Hier findest Du Momos wöchentlichen Newsletter. Darin vor allem die passenden Rezepte zum aktuellen Gemüse-Abo und aktuelles über Momo, vom Lieferdienst sowie wissenswertes aus der Bio-Branche.

Bestellen kann sie jede und jeder. Wozu auch immer. Dazu beantragst du entweder eine Kundenkarte (im Laden) oder du meldest dich im Online-Shop an oder du bestellst die momoinfo per E-Mail an newsletter@bioladen.com.

Abbestellen ist einfach: Ebenfalls entweder im Online-Shop (in den Benutzer-Einstellungen) oder per E-Mail (siehe oben).
Hintergedanken hegen wir keine. Adressen bleiben geheim, eine Analyse – welcher Art auch immer – findet nicht statt. Der Verantwortung, die wir als Multiplikator tragen, sind wir uns bewusst.

Die Rezepte der Woche:

  • Endiviensalat mit Apfel, Nuss & Pecorino
  • Champignonsüppchen
  • Porree und Möhren in Oreganosahne
  • Kürbis-Kartoffelgratin
  • Pikanter Chinakohl mit Räuchertofu

Seit 50 Jahren ist die menschengemachte Klimaveränderung Thema.
Seit 40 Jahren weisen wir Momos auf die Problematik hin und alle Bio- und Momo-Kund:innen helfen bei der Verlangsamung des Klimawandels.

Seit 50 Jahren gibt es Klima-Leugner, deren Zahl ist leider nicht rückläufig, im Gegenteil.
Eine einzige im Bundestag vertretene Partei erkennt nicht an, dass der Klimawandel menschengemacht ist und lehnt Klimaschutz prinzipiell als Ideologie ab. Sie nennt den menschlichen Einfluss auf das Klima „umstritten“ und spricht von einer „unwissenschaftlichen Klimahysterie“ bzw. „CO2-Hysterie“, CO2 sei kein Schadstoff.

Für alle anderen gilt, es gibt Grund morgens in den Spiegel schauen zu dürfen:
Hier die nachweislichen
KLIMAVORTEILE DES BIO-ANBAUS
(im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft).

1) Geringere Treibhausgasemissionen
Bio-Betriebe schneiden sowohl pro Hektar als auch pro Produkteinheit (zB Weizen, Milch) besser ab als konventionelle Betriebe.
Beispiele: Bio-Gemüse (Zwiebel) ca. 40% weniger Emissionen, Bio-Weizenbrot ca. 22% weniger Emissionen.
(Quellen: oekolandbau.de, BOELW, FiBL)
2) Verzicht auf mineralischen Stickstoffdünger
Die Herstellung von Kunstdünger ist sehr energieaufwändig, sein Einsatz setzt zusätzlich klimaschädliches Lachgas (N2O) frei. Bio düngt stattdessen mit Mist, Kompost und Kleegras.
(Quelle: BOELW)
3) Kein chemisch-synthetischer Pestizideinsatz
Auch die Produktion von Pestiziden ist extrem energieintensiv; Bio verzichtet darauf komplett.
(Quelle: BOELW)
4) Humusaufbau und CO2-Speicherung im Boden
Fruchtfolgen mit Kleegras und organische Düngung erhöhen den Humusgehalt, wodurch CO2 langfristig im Boden gebunden wird. Konventionelle Betriebe verbuchen dagegen oft eine negative Humusbilanz und werden so zu Kohlenstoffquellen.
(Quellen: NABU, oekolandbau.de, taz)
5) Weniger fossile Energie und bessere Energieeffizienz
Der Ökolandbau ist weniger abhängig von Erdöl und nutzt zugeführte Energie besser aus.
(Quelle: BUND)
6) Geschlossene Betriebskreisläufe
Nährstoffe werden im Betrieb recycelt, was Vorleistungen (externer Dünger, Futtermittel) und damit Emissionen reduziert.
(Quelle: NABU)
7) Bessere Klimaanpassung
Humusreichere Böden speichern mehr Wasser, Bio-Systeme gelten als am besten an die Folgen der Klimakrise angepasst.
(Quelle: BUND)

HINWEIS ZUR EHRLICHKEIT
Die Klimabilanz ist nicht bei jedem Produkt eindeutig- bei manchen tierischen Produkten kann Bio wegen geringerer Erträge und höherem Flächenbedarf schlechter abschneiden (taz, SZ). Zudem variiert die Bilanz stark je nach Betriebsführung, auch innerhalb der Biobetriebe (oekolandbau.de).

momo-raoul

Die Rezepte der Woche:

Fenchel-Möhren-Frischkost
Kichererbsensuppe
Quinoa mit Brokkoligemüse
Kartoffel-Auberginen-Pfanne
Fruchtriegel selbstgemacht

 

KURZ-INFOS
• Federweisser auf Lager
• Kakaopreise fallen, Schokolade bald günstiger
• Segelschgiff-Schokolade eingetroffen- mit dem Segelschiff von der Karibik bis nach Amsterdam, mit dem Lastenrad von Amsterdam nach Bonn. Findest Du im Shop unter Hersteller „chocolatemakers“
• EmpCo, kurz für „Empowering Consumers for the Green Transition“ tritt ab 27.09. in Kraft.
In kurzen Worten ist das ein Gesetz der EU gegen Greenwashing. Was soll das bringen?
– Verbot vager Werbesprüche: Allgemeine Aussagen wie „umweltfreundlich“, „klimaneutral“ oder „nachhaltig“ sind auf Produkten und in der Werbung verboten, wenn sie nicht glasklar wissenschaftlich bewiesen und zertifiziert sind.
– Aus für reine CO₂-Kompensations-Claims: Unternehmen dürfen ein Produkt nicht mehr als „klimaneutral“ bewerben, nur weil sie dafür CO₂-Zertifikate kaufen (z. B. Bäume pflanzen).
Die Absicht scheint wiedermal eine Gute, aber ob das mehr bringt, als dass sich Abmahnvereine goldene Nasen verdienen wird sich zeigen…

momo-raoul

Die Rezepte der Woche:

  • Zucchini-Carpaccio
  • Kohlrabi-Apfel-Salat
  • Kohlrabi-Apfelsuppe mit Ei
  • Porree mit Créme Camembert und Pellkartoffeln
  • Apfelzimttaschen

momo-sandra

0,85%
der Wahlberechtigten in Deutschland haben in Sachsen-Anhalt die AFD gewählt.
Dieses Verhältnis vor Augen geführt wird ziemlich viel Bohei gemacht. Bestimmt wäre es nicht besser, einfach mal die Klappe zu halten, aber die Relation in den Focus zu setzen würde definitiv den Herdentrieb verringern.

momo-raoul

 

VEREINTE NATIONEN
Unter dem Motto: „Zusammen für die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele“ geben die Bonner SDG-Tage in diesem Jahr vom 20.September bis 10.Oktober Impulse zur Umsetzung der 17 SDGs, der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen.
Termine siehe -> bonn.de

momo-sandra

Die Rezepte der Woche:

  • Fenchelsalat
  • Fenchel mit Kräutersoße
  • Pflaumen-Tomaten-Chutney
  • Gebackene Butterbirne mit Himbeer-Vanillehaube

momo-sandra

Garten-oder Herbstmilben

nerven. Kolossal.
Daher hier meine Tipps zur Verbeugung bzw. Nacharbeit…

Momos Garten-Milben-Info

momo-raoul

Die Rezepte der Woche:

  • Salat der Woche
  • Kartoffel-Pastinaken-Süppchen
  • Penne mit Brokkoli in Curry-Rosinen-Soße
  • Grünkern-Porree-Bratlinge
  • Zwetschgendatschi

momo-sandra

AUS DEM ALLTAG BEI MOMO

Heute bekam ich Besuch einer Kundin, die beschwerte sich weil wir Aufkleber der „Antifa“ verschenken.
Diskutieren wolle sie aber nicht, über Demokratie bspw., wenn wir die Aufkleber nicht entfernen käme sie nicht mehr einkaufen.

Um einzuschätzen, wer da vor mir steht und mit welcher Ernsthaftigkeit ich dieses Begehr an mich heranlasse fragte ich sie, ob sie denn auch der Meinung sei, die Erde sei eine Scheibe und Mr. Microsoft habe uns mit der Corona-Impfung einen Chip implantiert, woraufhin sie entgegnete, ob ich denn wirklich das Gegenteil wisse.

Kurz nach dem Gespräch erhalte ich eine Mail:
>>Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe in ihrem Geschäft, Werbung für die Antifa gesehen. Es ist unfassbar, daß ein Bioladen diese linksradikale Organisation unterstützt, die nachweislich terroristische Anschläge verübt (Stromnetz Berlin Januar 2026 u.a.). Ihr Geschäft wird von mir ab heute boykottiert.<<

Ich antworte:
>> Werte Beate,
Momo befürwortet seit 43,5 Jahren demokratische Bewegungen, die oft und fälschlicherweise als radikal abgetan werden. 
Franz Josef Strauss nannte linke und kritische Intellektuelle „Ratten und Schmeißfliegen“. Anti-Atomkraft. Gleichberechtigung. Friedensbewegung. Alles Radikale, aus dem Blickwinkel des Konservatismus.
Oder ablehnend belächelt wurden, so auch die Naturkost-Szene selbst, auch wir Momos wurden in den 1980er und 1990er Jahren als „Spinner“ abgetan.
Eine gewaltverherrlichende oder gar -ausübende Bewegung würde von Momo definitiv in keiner Weise unterstützt. 
Für den Brandanschlag auf das Stromnetz hat eine „Vulkangruppe“ die Verantwortung übernommen. Die „Antifa“ ist ein dezentrales Netzwerk und steht damit in keiner Verbindung. 
Deine Aussage, sie verübe „nachweislich terroristische Anschläge“ ist falsch und mir deucht, Du bist gezielter Falschinformation auf den Leim gegangen.
Wer erzieht einen Vorteil aus solchen Desinformationen? 
Vielmehr solltest Du dich gegen rechtes Gedankengut positionieren als solche fakes auch noch zu verbreiten, denn dort lauern die tatsächlich nachweislichen Gewaltverherrlicher, Faschisten und Mörder. (…) <<

Was hat das alles in einem Newsletter eines Bioladens zu suchen?
Was Momo betrifft, unser Tun und Lassen hier ist hochpolitisch und unsere Kundinnen und Kunden sind aktive Umweltaktivisten, da könnt Ihr gar nix dran ändern!
Was die Bio-Branche betrifft hat es immerhin auch außerhalb von Momo Menschen mit Rückgrat, siehe
-> braune-oekologen

Aber eigentlich wollte ich nur mal zeigen, mit was ich mich so hier den ganzen Tag beschäftige…
rheinisch-ökologisch: momo-raoul

 

Die Rezepte der Woche:

  • Salat der Woche
  • Spinat-Tomaten-Lasagne
  • Elsässer Flammkuchen
  • Süße Pralinchen

momo-sandra

Die Rezepte der Woche:

  • Bohnensalat
  • Kürbis-Chutney
  • Maiscremesuppe mit Mandelmus
  • Maispuffer mit Tomatendipp
  • Ligurisches Bohnen-Nudel-Gericht

momo-sandra

NEWSLETTER
eine never ending story mit den technischen Fallstricken, es könnte schon wieder sein, dass manche, die den Newsletter abgewählt/ gekündigt/… haben, nun doch wieder einen Newsletter erhalten, prophylaktisch bereits vorab ein ENTSCHULDIGUNG dafür und GERNE eine -> Nachricht an Momo, dass die Mail unerwünschterweise ankam, leite ich dann der zuständigen Administration weiter.

HOFFEST HAUS BOLLHEIM
Dieses Jahr leider kein -> Hoffest bei Haus Bollheim.

MOMOS TRAUBEN-INFO
-> Sorten, Rezepte, Tipps

SAFTLADEN
Säfte von WEBER -> 20 % Rabatt noch bis 31. August!

momo-raoul

Die Rezepte der Woche:

Salat der Woche
Geschmorter Fenchel
Gemüsekuchen im Parmesan-Ei
Erfrischende Joghurtschnitten
Banamisu

momo-sandra

Wie sind Eure Tomatenpflanzen geworden, die Ihr bei MOMO gekauft habt? (siehe Fotos im Rezeptblatt)
Ich freue mich auf Eure Bilder und kurzen Kommentare an -> sandra@bioladen.com.

Eure MOMO-Sandra

Die Rezepte der Woche:

  • Radieschen-Apfel-Salat mit Käse
  • Wirsingsalat mit Paprikastreifen
  • Deftiger Radieschen-Spätzlesalat
  • Frischer Tomaten Salsa Dip
  • Käsestangen selbstgemacht

KUNST | WISSEN | AFD | REZEPTE DER WOCHE

WISSEN I
Da brachte mir jemand einen surftipp ins Büro, eine Sendung auf Arte, Titel ‚Essen macht süchtig‘. Uff, 90 Minuten, wollte schon aufgeben, doch es ist spannender als ein Tatort!
Für alle, die bislang dachten, alles über Ernährung zu wissen: Vergiss es.
-> fix-und-fertig-wenn-essen-suechtig-macht

WISSEN II
Kaum waren die 90’ wie im Fluge vorüber begann die 30-minütige Doku -> macht-zucker-dumm
Die Essgewohnheiten des Normalsterblichen basieren auf millionenschweren Werbeetats deren alleinige Zielsetzung die Profitmaximierung ist und werden in letzter Konsequenz die gesamte Menschheit verblöden. Wenn sie es nicht schon ist, und damit komme ich gleich zu den nächsten Links:

KUNST
Da stiess ich beim surfen mal wieder auf Böhmermanns „be deutsch“, 10 Jahre alt und kein Stück veraltet; wer das nicht kennt: Ein Muss; wer es kennt: schadet kein Stück es nochmal anzusehen. 5 Minuten auf YouTube

AFD
Ich zitiere: Das umstrittenste Thema: Prüfung eines AfD-Verbots
Eine Klarstellung gleich vorweg: Zur Abstimmung steht nicht, ob die AfD verboten wird. Es geht allein um die Frage, ob die Prüfung eines solchen Verbots eingeleitet werden soll. Eine direkte Forderung nach einem Verbot hätten wir gar nicht zugelassen.
Das hat einen guten Grund. Über ein Parteiverbot entscheidet in Deutschland weder die Bevölkerung noch die Politik, sondern allein das Bundesverfassungsgericht. Bundestag, Bundesrat oder Bundesregierung dürfen lediglich einen Antrag stellen. Prüfen und entscheiden muss das Gericht, am Ende mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit.

Diese hohen Hürden sind gewollt. Das Bundesinnenministerium bringt den Sinn dahinter auf den Punkt: Es wäre mit der Demokratie nicht vereinbar, wenn Mehrheitsparteien unliebsame Konkurrenz einfach verbieten könnten. Verboten werden kann eine Partei nur, wenn sie aktiv und planvoll darauf hinarbeitet, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beseitigen.

Verbieten? Eine offene Debatte
Ob es zu einem Verfahren kommen soll, ist heftig umstritten – ein Antrag wurde bisher nicht gestellt. Fürsprechende verweisen auf ein Rechtsgutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte vom Juni 2026, das die AfD für verfassungswidrig hält und einem Verbotsverfahren gute Chancen einräumt. Kritiker halten den Ausgang für offen und warnen: Ein gescheiterter Antrag könnte die Partei eher stärken. Hinzu kommt, dass ein Gericht Anfang 2026 die Einstufung der AfD durch das Bundesamt für Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem vorläufig gestoppt hat. Auch das zeigt, wie umstritten die Bewertung ist.

Genau weil die Frage so offen ist, eignet sie sich für eine Abstimmung. Strittige Themen brauchen Auseinandersetzung, keine Verdrängung. Dafür stehen wir – überparteilich und gemeinnützig.

Wer im Herbst mitstimmen möchte, kann sich schon jetzt für die Abstimmung verifizieren
-> openpetition.de

Viel Vergnügen: momo-raoul

Die Rezepte der Woche:

  • Salat der Woche
  • Champignon- Pasta
  • Kohlrabi- Möhren- Gemüse
  • Trauben- Tomaten- Salat
  • Porree- Möhren- Salat

made by momo-tom