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Laib & Seele @ the Momos
Laib & Seele

Sonnenkorn @ the Momos
Sonnenkorn

David Lee Schlenker @ the Momos
DLS


Brotrezepte

rund ums Backen


Zutaten, Getreide, Saaten, Nüsse, Triebmittel, Rezepte

Sauerteig-, Backferment- und Hefebrote können neben den häufig verwendeten Getreidesorten Weizen, Dinkel oder Roggen auch Hafer, Gerste, Reis, Hirse, Mais oder Kamut enthalten.
Getreideähnliche Früchte wie Amaranth, Buchweizen und Quinoa können verwendet werden.
Kürbis- und Sonnenblumenkerne, Sesam, Mohn und Leinsaat sowie Mandeln, Hasel- und Walnüsse schmecken würzig-nussig und sorgen für kräftigen Biß.
Traditionelle Brotgewürze wie Kümmel, Koriander, Fenchel, Anis, Ingwer, Kräuter der Provence und viele weitere machen Bio-Brot besonders schmackhaft.
Spezialitäten werden mit Oliven, Zwiebeln oder Käse gebacken.

Mehle und Brotbackmischungen, die sich in einem Brotbackautomat fertigen lassen, führen wir auch, für die schnelle Küche. Besser ist, frisch vermahlenes Getreide zu verwenden. Die Zutaten für ein Brot zusammenzustellen ist kein Problem, hier helfen wir gerne.
Getreide mahlen wir frisch für Sie. Oder wir beraten über unser breites Angebot an Getreidemühlen, Flockenquetschen und Haushaltsmaschinen.


Die –> Triebmittel
• Backferment
• Sauerteig
• Hefe

Die –> Rezepte
• Schnelles Vollkornbrot
• Möhrenbrot
• Vollkornfladenbrot mit Sesam
• Vollkornbrötchen
• Süßer Vollkornhefeteig
• Roggenmischbrot
• Nussiges Haferflockenbrot
• Kastanien- Kartoffelbrot
• Herzhafter Vollkornhefeteig
• Hanf-Brot
• Geröstetes Brot auf neapolitanische Art
• Hafer- Dinkel- Brot und Brötchen
• Apfelbrot
• Knusprige Schrot-Flachbrote
• Süße Sonntagsbrötchen

Die Triebmittel
Für die Vorläufer des Brotes, die flachen Teigfladen, wurde dem Getreideschrot nur Salz und Wasser beigefügt. Um hohes Gebäck herzustellen, muß der Teig gelockert werden:
Backferment
Backfermentbrote sind milder als Sauerteigbrote. Mit Backferment können ebenso wie mit dem üblichen Sauerteig alle Getreidearten verbacken werden.
Die Entwicklung des Backferments begann in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Damals beschäftigte sich Hugo Erbe mit einem neuen Triebmittel für Brotteige. Hefe war nur für Weizen geeignet, Sauerteig überwiegend nur für Roggen- sein Triebmittel dagegen sollte universal einsetzbar sein.
Was Erbe vorschwebte, war ein Ferment mit dem sämtliche Getreidesorten zu Brot verarbeitet werden konnten- und das alles auf rein natürlicher Basis. So entwickelte er ein Ferment auf der Basis von Vollkorn-Weizenschrot, Erbsen und Bienenhonig, die ohne jegliche Hilfsmittel in spontaner Gährung ihre Fermente entwickeln.
Mit Backferment wird der Teig über Nacht angesetzt, so dass der Vollkornschrot weitestgehend aufgeschlossen wird und die Nährstoffe somit vom Organismus verarbeitet werden können. Dadurch entstehen gesunde Brote und Gebäcke, die einen eigenen, fruchtig-aromatischen Geschmack erhalten.
Sauerteig
Sauerteig entsteht aus Mehl, Wasser und Bakterien. Seine Milch- und Essigsäure schützt das Brot vor Schimmel und macht es haltbar. Sauerteigbrote sind sehr herzhaft und besonders bekömmlich.
Aus einem Paket Sauerteig lässt sich ein jahrelang haltbarer Sauerteig selber herstellen. Man gibt geschroteten Roggen mit Wasser und einem Löffel Sauerteig in ein längliches Halblitergefäß aus Glas und stellt dieses über Nacht an einen warmen Ort. Das Volumen verdoppelt sich bis zum nächsten Tag.
Im Kühlschrank ist dieser "Herrmann" dann nahezu ewig haltbar, lässt sich dann immer wieder neu verlängern.
Sauerteig lässt sich auch aus Backferment herstellen, dazu
• 40 g Wasser, 1 geh. TL Backferment, 40 g Weizen fein geschrotet
• Wasser auf 40°C erwärmen, alles einrühren
• bei 30°C alles einen Tag stehen lassen bis die Gärung einsetzt
• jetzt noch mal gleiche Menge Wasser und doppelte Menge Weizen zufügen
• einen Tag später ist der Sauerteig fertig
Alternativ dazu kann man auch eine Mischung aus Roggenschrot und Wasser drei Tage bei 30°C stehen lassen und hoffen, dass die Gärung einsetzt. Manchmal klappts.
Hefe
Backhefe besteht aus Sproßpilzen und sorgt durch Sauerstoff oder Zucker (alkoholische Gärung) für eine intensive und schnelle Lockerung des Teiges.
Hefebrote sollten Weizen, Dinkel oder Kamut enthalten.
Aus dem Getreideeiweiß bildet sich, wie bei jedem anderen Brot, das sogenannte Klebergerüst.
Hefebrote sind locker, aber nicht so lange haltbar wie Sauerteig- und Backfermentbrote.
Konevntionelle Hefe wird üblicherweise auf Melasse, die als Abfall bei der Weißzuckerherstellung entsteht, kultiviert. Zudem werden Chemikalien wie Schwefelsäure oder Ammoniak verwendet.
Bio-Hefe wächst auf biologisch angebautem Getreide, ohne Chemieeinsatz und ohne gentechnisch manipulierte Enzyme erzeugt.
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Die Rezepte

Schnelles Vollkornbrot
• 400 g Weizenvollkornmehl
• 100 g Buchweizenmehl
• 80 g Leinsamen
• 80 g Sesamsamen
• 80 g Sonnenblumenkerne
• 500 ml Wasser, lauwarm
• 40 g Hefe
• 2 TL Salz
• 2 EL Obstessig, z.B. Apfelessig
• 1 EL Kokosfett (für die Form)

Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und mit den übrigen Zutaten kräftig durchkneten.
Eine Brotbackform fetten und nach Belieben mit Sesam oder Leinsamen bestreuen.
Den Teig hineinfüllen und in den kalten Backofen geben.
Bei etwa 200°C circa 60 Minuten backen.
Möhrenbrot
Zutaten (Kastenform von ca. 23cm Länge:)
400 g Möhren
15 g Hefe
1 TL Meersalz
100 ml Wasser
550 g Dinkelvollkornmehl
1x2 TL gem.Kardamon
1 TL abgeriebene Zitronenschale
2 TL Meersalz
100 ml Milch
1 EL Butter

Die Möhren gut waschen und mit Schale reiben.
Die Hefe mit dem Honig und dem Wasser anrühren.
Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Vertiefung machen. Die Hefeflüssigkeit in die Vertiefung gießen. Mit einem Eßlöffel etwas Mehl unter die Flüssigkeit rühren.
Die Schüssel mit einem feuchten Tuch bedecken und den Vorteig an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen.
Kardamon, Zitronenschalen und Salz zum Vorteig geben, gut mischen. Geriebene Möhren, Milch und Butter dazugeben. Alles zusammenfügen und den Teig kneten oder mit der Teigknetmaschine 5 Minuten kneten.
Der Teig ist sehr feucht. Die Schüssel mit einem feuchten Tuch bedecken und den Teig an einem warmen Ort auf das doppelte Volumen aufgehen lassen.
Den Backofen auf 250°C vorheizen.
Den Teig in die eingefettete Kastenform füllen und nochmals 10 Minuten gehen lassen.
Auf mittlerem Einschub 10 Minuten bei 250°C und 55 Minuten bei 180°C backen.
Das Brot aus der Form nehmen und nochmals 10 Minuten bei 180 Grad backen.
Vollkornfladenbrot mit Sesam
Für 8-12 Fladen, Zubereitungszeit ca. 15 Minuten, Backzeit ca. 12-15 Minuten
Zutaten:
• 200 g Weizen, fein gemahlen
• 40 g Sesam, ungeschält
• 4 El Sesamöl, kaltgepreßt
• 1 Msp. Koriander, gemahlen
• 1 Msp. Kümmel, gemahlen
• 1 Msp. Meersalz
• 80 ml Wasser
• 10 g Kokosfett, ungehärtet, für das Backblech

Weizenmehl mit Sesam, Sesamöl, Koriander, Kümmel, Salz und Wasser zu einem Teig kneten und 8-12 Klösse formen.
Diese zu Fladen von ca. 0,5 cm Dicke ausrollen und auf ein mit ungehärtetem Kokosfett gefettetes Backblech legen.
Im vorgeheizten Backofen bei 225ºC auf der zweiten Schiene von unten 12-15 Minuten backen.
Tipp: Zu diesen Fladen passen Avocadocreme und Roquefort besonders gut.
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Vollkornbrötchen
Für 10 Stück zu je ca. 50 g.
Zubereitungszeit 90-100 Minuten, Backzeit 20-25 Minuten
• 15 g Hefe
• 200 ml kaltes Wasser
• 1 Tl Meersalz
• 300 g Weizen, fein gemahlen
• Kokosfett, ungehärtet, für das Backblech
• Sesam, Mohn, Kümmel, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, provenzalische Kräutermischung oder geriebenen Käse zum Bestreuen

Hefe in Wasser auflösen. Mit Salz vermischtes Weizenvollkornmehl dazugeben und das Ganze ca. 15-20 Minuten kneten.
Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort bis zum doppelten Volumen gehen lassen.
Inzwischen den Backofen auf 200-220ºC aufheizen.
Teig zusammenkneten, zu einem Strang formen und 10 etwa 50g schwere Stücke abdrücken und diese zu Brötchen formen.
Brötchen mit Wasser bestreichen, in die gewünschten Gewürze oder Samen tauchen und auf gefettete Bleche setzen.
Die Brötchen wieder abdecken und nochmals an einem warmen Ort bis zur doppelten Grösse gehen lassen.
Die Brötchen im vorgeheizten Backofen bei 200-220ºC auf der zweiten Schiene von unten ca. 20-25 Minuten backen. Während des Backens ein Gefäss mit kochendem Wasser in den Backofen stellen oder, wenn Vorrichtung am Ofen vorhanden, Dampfschwaden geben.
Je nach Geschmack und Bedarf können Sie auch Rosinen, Nüsse u. a. unter den Teig kneten.
Süßer Vollkornhefeteig
Für einen Hefezopf, 12-16 Brötchen oder 1 1/2 Bleche;
Zubereitungszeit 60-90 Minuten, Backzeit Brötchen 15 Minuten; Hefezopf 40 Minuten
• 20 g Hefe
• 300 ml Vollmilch, lauwarm
• 3 El Honig
• 1 Ei
• 1 Pr. Meersalz
• Gewürze (z. B. Vanille, Zimt oder Anis)
• 500 g Weizen, fein gemahlen
• 50 g Butter, weich

Hefe in etwas lauwarmer Vollmilch auflösen.
Restliche Vollmilch, Honig, Ei, Salz und Gewürze einrühren.
Weizenvollkornmehl dazugeben, gut verrühren und zuletzt die weiche Butter einarbeiten.
Die Feuchtigkeit des Teiges überprüfen und bei Bedarf mit etwas Milch bzw. Streumehl korrigieren.
Teig etwa 10 Minuten gut durchkneten.
Bei Zimmertemperatur zugedeckt gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat und sich Poren an der Oberfläche bilden. Noch einmal kräftig durchkneten, portionieren und formen.
Zugedeckt gehen lassen, bis sich Poren an der Oberfläche zeigen. In den auf 180ºC vorgeheizten Backofen auf die zweite Schiene von unten schieben und je nach Größe der Teigstücke zwischen 15 und 40 Minuten backen. Während der Backzeit ein Gefäß mit kochendem Wasser in den Backofen stellen.
Durchgebacken ist das Gebäck, wenn es beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt.
Dieser Teig eignet sich für alle Arten von süßem Hefegebäck wie z. B. für Brötchen, Hefezopf, oder als Kuchenboden.
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Roggenmischbrot
Teigansatz
• vier Esslöffel Sauerteig
• 200 g Roggenmehl
• 200 g Weizenmehl
• Wasser
Brotteig
• 400 g Weizen (oder Dinkel)
• 600 bis 800 g Roggen
• 1 - 1,2 Liter lauwarmes Wasser
• etwa 4 Esslöffel Salz

Zum Sauerteig mischt man das Roggen- und das Weizenmehl und soviel Wasser, dass sich der Teig noch rühren läßt. Die Masse lässt man abgedeckt in der Küche sechs, sieben Stunden stehen (z.B. setzt man abends an und backt dann morgens).
Nach den sechs, sieben Stunden Pause nimmt man dann wieder drei, vier Eßlöffel Sauerteig ab, stellt ihn zugedeckt in den Kühlschrank für das nächste Brot.
Den Rest Sauerteig mischt man mit dem Weizen (oder Dinkel) und dem Roggen. Diese 1000 bis 1200 g schrotet man zu etwa einem Viertel, den Rest fein mahlen. Dann kommen noch Salz und Wasser dazu, und zwar wieder soviel, dass man die Masse noch rühren kann. Nicht zu flüssig machen, aber auch nicht kneten.
Dann das alles in zwei gebutterte Formen füllen, zwei, drei Stunden mit einem Küchentuch abgedeckt stehen lassen und dann bei 190ºC eine Stunde backen.
Wer will, kann im zweiten Schritt noch Körner zugeben. Hanf (ganze Haferkörner kurz in heißem Wasser weichen lassen), Leinsaat, Sesam,...
Nussiges Haferflockenbrot
für ein Brot von knapp 1 kg; Zubereitung: 1–2 Stunden (plus Backzeit)
• 400g Dinkelvollkornmehl
• 50g grobe Haferflocken
• 20g Sonnenblumenkerne
• 1 Handvoll Rosinen
• 1 Handvoll gehackte Nüsse (Hasel-, Erd- oder Walnüsse)
• 1 Würfel Hefe
• 2 EL Honig
• 250g lauwarme saure Sahne
• 1 TL Meersalz
• 1 Eigelb

Das Mehl in die Schüssel geben und eine Mulde in der Mitte bilden. Die Hefe hineinbröckeln, mit 5 oder 6 Eßlöffeln lauwarmem Wasser, einer guten Prise Mehl und dem Honig vermengen. Schüssel zudecken und etwa 20 Minuten gehen lassen.
Saure Sahne, Ei, Salz, Nüsse, Rosinen, Haferflocken und Sonnenblumenkerne zu dem Vorteig in die Schüssel geben. Alles gut verrühren und verkneten. Wieder zudecken und diesmal 30 Minuten gehen lassen.
In der Zwischenzeit das Blech einfetten.
Den Teig zu einem länglichen Brot formen und auf das Backblech legen. Mit dem Eigelb bepinseln, und wer’s mag kann auf das Brot noch ein paar Nüsse streuen.
Das Brot nochmals 10 Minuten gehen lassen, dann bei 200°C in 40 Minuten fertig backen.
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Kastanien- Kartoffelbrot
Vorteig:
• 600 g Dinkel, fein gemahlen
• 3/4 l handwarmes Wasser
• 1 gut gehäufter TL Backferment
• 1 gut gehäufter EL Grundansatz
Backferment und Grundansatz in Wasser auflösen, dann Mehl dazugeben und alles gut vermengen.
An einem warmen Ort ca. 18 Stunden stehen lassen.
Hauptteig:
• 1000 g Dinkel, fein gemahlen
• 500 g Maronen
• 1-2 handvoll Sonnenblumenkerne (je nach Geschmack)
• 3 faustgroße Kartoffeln
• 650-700 ml handwarmes Wasser mit 1 EL Apfelessig
• 4 gut gehäufte TL feines Meersalz

Mehl und Sonnenblumenkerne zum Vorteig dazugeben.
Kartoffeln gut säubern, mit Schale klein schneiden und zu Mus zerkleinern.
Maronen schälen und ebenfalls zu Mus mahlen und beides zum Vorteig geben. Zutaten gut vermengen.
Meersalz im Wasser-Apfelessiggemisch auflösen und nach und nach zum Teig geben und unterkneten. Teig abschließend rund 10 Min. kräftig durchkneten.
Den Teig nochmals an einem warmen Ort 1 - 1,5 Std. stehen lassen, bis er gut aufgegangen ist. Dann in leicht gefettete Backformen umfüllen und abgedeckt 30- 40 Min. stehen lassen. Sobald sich die Teigoberfläche leicht wölbt, den Teig zusammen mit einer Schale heißem Wasser in den vorgeheizten Backofen stellen.
Teig bei 250 Grad, 20 Min. backen, dann Wasser rausnehmen, Hitze auf 190°C reduzieren, und Brot noch eine Stunde backen. Ofen ausschalten und Brot noch 10 Min. im Backofen lassen.
Herzhafter Vollkornhefeteig
Für ein Brot oder 12-16 Brötchen
Zubereitungszeit 60-90 Minuten, Backzeit Brötchen 15 Minuten; Brot 45 Minuten
• 20 g Hefe
• 350 ml Wasser, lauwarm
• 10 g Meersalz
• 1 Tl Fenchelkörner, 1 Tl Koriander, 1 Tl Kümmel, 1 Pr. Anis
• 500 g Weizen, fein gemahlen

Hefe in etwas Wasser auflösen, restliches Wasser und Salz dazugeben und verrühren.
Gewürze zerstoßen oder in einer Gewürzmühle mahlen, mit dem Weizenvollkornmehl zur Flüssigkeit geben und gut verrühren. Feuchtigkeit des Teiges überprüfen und bei Bedarf mit etwas Wasser oder Streumehl korrigieren. Teig etwa 10 Minuten gut durchkneten.
Bei Zimmertemperatur zugedeckt ruhen lassen, bis sich das Volumen etwa verdoppelt hat und sich Poren an der Oberfläche bilden. Noch einmal kräftig durchkneten und zu einem Brotlaib oder Brötchen formen. Zugedeckt gehen lassen, bis sich Poren an der Oberfläche zeigen.
In den auf 220°C vorgeheizten Backofen auf die zweite Schiene von unten schieben und nach etwa 10 Minuten die Temperatur auf 180-200°C reduzieren.
Je nach Größe der Teigstücke beträgt die Backzeit etwa 15 Minuten bei kleinen Brötchen und bis zu 45 Minuten bei einem größeren Laib. Während des Backens eine Schale mit kochendem Wasser in den Ofen stellen. Durchgebacken ist das Gebäck, wenn es beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt.
Dieser Teig eignet sich auch als Boden für eine Pizza oder einen Gemüsekuchen.
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Hanf-Brot
• 500 g Weizen
• 50 g Hanfsamen
• 300 ml Buttermilch
• 100 ml Wasser
• 100 g Hanfsamen
• 1 Würfel Hefe
• 1 TL Honig
• 1 1/2 TL Salz
• 1 gestrichener TL Kreuzkümmel, gemahlen
• 1 gestrichener TL Koriander, gemahlen

Weizen und Hanfsamen zusammen in der Getreidemühle mahlen.
Das Mehl mit den übrigen Zutaten vermengen und ca. 5 Min. gut durchkneten.
Den Brotteig anschließend in die Brotform legen.
In den kalten Backofen schieben, auf mittlerer Ebene bei 180°C eine Stunde backen.
Tipp: ganze Gewürzkörner können zusammen mit dem Weizen und den Hanfsamen in der Getreidemühle vermahlen werden.
Geröstetes Brot neapolitanisch (Crostini alla napoletana)
Zutaten für 4 Personen,
Zubereitungszeit: 20 Minuten
• 4 Scheiben italienisches Weizenbrot aus Sauerteig (oder anderes Brot)
• 4 EL Olivenöl
• 2 Kugeln Mozzarella
• 8 Anchovisfilets
• 2 mittelgroße vollreife Eiertomaten
• frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
• 1 TL getrockneter Oregano
• 1 Bund Basilikum

Brotscheiben halbieren, von beiden Seiten leicht mit 2 EL Öl einpinseln und auf ein Backblech legen.
Mozzarella in Scheiben schneiden und auf den Brotscheiben verteilen.
Eiertomaten waschen, trocknen und in Scheiben schneiden, dabei Stielansätze entfernen.
Tomatenscheiben und abgetropfte Anchovisfilets auf den Käsescheiben verteilen. Alles mit Pfeffer und Oregano bestreuen und mit dem restlichen Öl beträufeln.
Brotscheiben im Ofen bei 200°C etwa 8 Minuten backen.
In der Zwischenzeit Basilikum waschen, trockenschütteln und Blättchen abzupfen. Die fertigen Crostinis damit garnieren.
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Hafer- Dinkel- Brot und Brötchen
• 250 g Hafer
• 1 Tl Anis
• 1 Tl Fenchel
• 500 g Dinkel
• 30 g Hefe
• 1 gestrichener Tl Meersalz
• 1/2l kaltes Wasser

Hafer, Dinkel, Gewürze fein mahlen.
Hefe und Salz im Wasser auflösen, Mehl nach und nach dazugeben, den Teig kneten. 1 Stunde gehen lassen.
Blech einfetten, Teig kurz kneten, halbieren.
Aus der einen Hälfte eine Kugel rollen, mit Wasser bepinseln. Dieses Brot aufs Blech legen und einschneiden.
Aus der anderen Teighälfte eine Rolle formen und 10 Stücke für Brötchen schneiden. Zu Kugeln rollen, mit Wasser bestreichen, eventuell in Haferflocken, Sesam oder Kümmel wälzen.
Bei 220°C die Brötchen 35 bis 40 Minuten, das Brot 1 Stunde backen. Gleich zu Beginn ein Schälchen mit Wasser in den Backofen stellen.
Apfelbrot
Zutaten für 2 Brote, Zubereitungszeit ca.75 Minuten
• 1 kg Äpfel, kleingeschnitzelt oder grob geraspelt
• 200 g Vollrohrzucker oder Honig
• 200 g ganze Mandeln
• 250 g Rosinen, heiß gebrüht (um aufzuweichen)
• evtl. 100 g Feigen, geschnitten
• 4 EL Rum
• 1 Msp. Nelken
• 1 TL Zimt
• 1,5 Pckg. Backpulver
• 500 g Vollkornmehl

Äpfel, Honig oder Zucker vermengen und über Nacht ziehen lassen.
Dann alle Zutaten zu einem Teig verkneten.
Entweder 2 Brote formen und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech backen oder Teig in 2 gefettete Kastenformen füllen und backen.
Bei ca. 175°C ca. 1 Stunde backen.
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Knusprige Schrot-Flachbrote
Zutaten für ca. 30–40 Stück
• 300g Weizenschrot
• 300g Weizenmehl
• 2 TL Meersalz
• 125g Butter
• 500g Dickmilch
zum Bestreichen:
• 100g Butter
• 2 EL Currypulver
• 4 Eigelb

100g Weizenschrot zur Seite stellen. Die übrigen Zutaten zu einem weichen Teig verkneten.
Eine Stunde quellen lassen.
Mit bemehlten Händen aus dem Teig Kugeln von etwa 4 cm Durchmesser formen.
Auf dem mit Schrot bestreuten Backbrett diese zu sehr dünnen Fladen ausrollen.
Mehrere Fladen auf ein ungefettetes Backblech legen.
Butter zerlassen und mit Curry mischen, Eigelb und 1 EL Wasser unterrühren.
Fladen vor dem Backen mit der Currymischung bestreichen.
Fladen bei 175 Grad 10–15 Minuten goldbraun ausbacken.
Trocken aufbewahren. Paßt gut zu Bier und Wein.
Süße Sonntagsbrötchen
Zutaten für ca. 6–10 Stück
• 300g feingemahlener Dinkel
• 1 Päckchen Backpulver
• 150g trockener Quark
• 1 Prise Salz
• 1 Ei
• 5 EL kaltgepreßtes Sonnenblumenöl
• 2 EL gehackte Haselnüsse
• 1/2 Tasse Milch
• 2 EL Rosinen
• Fett fürs Backblech

Alle Teigzutaten miteinander vermischen (etwas Milch zurückbehalten) und zu einem glatten Teig schlagen.
Die gewaschenen und abgetrockneten Rosinen unterrühren.
Teig 30 Min. quellen lassen.
Brötchen formen und auf das Backblech setzen. Vorsichtig mit etwas Milch bestreichen.
Bei 200 Grad ca. 20 Min. backen.
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