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Mauseloch

Spinat

Spinat

Vom Frühjahr bis Herbst gibt es die zarten, feinen, im Winter die groben Spinatblätter. Man unterscheidet Blattspinat und Wurzelspinat. Blattspinat hat einzelne lose Blätter. Bei Wurzelspinat werden die ganzen Pflanzen direkt über dem Wurzelhals abgeschnitten.

Seine Popularität bei Kindern verdankt er vor allem Popeye und dessen Superkraft durch Spinat-Essen. Hat bei mir aber nicht funktioniert.

Küche

Spinat ist vielseitig einsetzbar, als Beilage oder als Hauptgericht, in Salaten, in Suppen, püriert in Smoothies, als Omelett, Quiche, zu Pfannengerichten.

Du brauchst 400g Spinat pro Person als Hauptspeise, 150g als Beilage.

Die kleineren Blätter sind milder im Geschmack und zarter in ihrer Konsistenz, deshalb eignen sie sich hervorragend für Salate. Die größeren Blätter eignen sich besser für Suppen, Eintöpfe und als Beilage.

Frische

Beim Einkauf darauf achten, dass er keine Flecken oder gelbe Stellen hat. Spinat sollte möglichst frisch verzehrt und nicht länger als 2–3 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Feucht halten.
Nachdem er 2 bis 3 Minuten blanchiert wurde, lässt Spinat sich tiefgekühlt bis zu einem Jahr lagern.

Spinatgerichte sollten nicht lange warm gestellt werden. Reste vom Essen zügig abkühlen, dann darf er erneut aufgewärmt werden.

Für die Weiterverarbeitung welke Blätter aussortieren und die groben Stiele abschneiden. Dann die Blätter gründlich in reichlich Wasser waschen und gut abtropfen lassen.
Um das Auslaugen der wertvollen Inhaltsstoffe zu vermeiden, dünstest Du Spinat nur wenige Minuten in wenig Wasser.

Wenn Spinat fischig riecht, ist er wahrscheinlich verdorben, und Du solltest ihn nicht mehr essen. Es können auch chemische Reaktionen vorliegen, die den Geruch verursachen, insbesondere bei getrocknetem Spinat, der nicht richtig gelagert wurde.
Ein unangenehmer oder fischiger Geruch, sowie sichtbare Verfärbungen, gelbliche oder schlaffe Blätter sind deutliche Zeichen für Verderb.

Nährwert

Spinat wird hinsichtlich seines Eisengehaltes häufig überschätzt. Der Mythos vom extrem eisenreichen Spinat beruht auf einem Irrtum, der sich bis heute hartnäckig hält. Er enthält dagegen beträchtliche Mengen an Kalium und viel Vitamin C, E, B2, Folsäure und Provitamin A.

Wegen seines Nitratgehaltes sollte er Säuglingen nicht vor dem 5 Lebensmonat gegeben werden.

Letzte Aktualisierung: 20. September 2022