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Mauseloch

Seit 50 Jahren ist die menschengemachte Klimaveränderung Thema.
Seit 40 Jahren weisen wir Momos auf die Problematik hin und alle Bio- und Momo-Kund:innen helfen bei der Verlangsamung des Klimawandels.

Seit 50 Jahren gibt es Klima-Leugner, deren Zahl ist leider nicht rückläufig, im Gegenteil.
Eine einzige im Bundestag vertretene Partei erkennt nicht an, dass der Klimawandel menschengemacht ist und lehnt Klimaschutz prinzipiell als Ideologie ab. Sie nennt den menschlichen Einfluss auf das Klima „umstritten“ und spricht von einer „unwissenschaftlichen Klimahysterie“ bzw. „CO2-Hysterie“, CO2 sei kein Schadstoff.

Für alle anderen gilt, es gibt Grund morgens in den Spiegel schauen zu dürfen:
Hier die nachweislichen
KLIMAVORTEILE DES BIO-ANBAUS
(im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft).

1) Geringere Treibhausgasemissionen
Bio-Betriebe schneiden sowohl pro Hektar als auch pro Produkteinheit (zB Weizen, Milch) besser ab als konventionelle Betriebe.
Beispiele: Bio-Gemüse (Zwiebel) ca. 40% weniger Emissionen, Bio-Weizenbrot ca. 22% weniger Emissionen.
(Quellen: oekolandbau.de, BOELW, FiBL)
2) Verzicht auf mineralischen Stickstoffdünger
Die Herstellung von Kunstdünger ist sehr energieaufwändig, sein Einsatz setzt zusätzlich klimaschädliches Lachgas (N2O) frei. Bio düngt stattdessen mit Mist, Kompost und Kleegras.
(Quelle: BOELW)
3) Kein chemisch-synthetischer Pestizideinsatz
Auch die Produktion von Pestiziden ist extrem energieintensiv; Bio verzichtet darauf komplett.
(Quelle: BOELW)
4) Humusaufbau und CO2-Speicherung im Boden
Fruchtfolgen mit Kleegras und organische Düngung erhöhen den Humusgehalt, wodurch CO2 langfristig im Boden gebunden wird. Konventionelle Betriebe verbuchen dagegen oft eine negative Humusbilanz und werden so zu Kohlenstoffquellen.
(Quellen: NABU, oekolandbau.de, taz)
5) Weniger fossile Energie und bessere Energieeffizienz
Der Ökolandbau ist weniger abhängig von Erdöl und nutzt zugeführte Energie besser aus.
(Quelle: BUND)
6) Geschlossene Betriebskreisläufe
Nährstoffe werden im Betrieb recycelt, was Vorleistungen (externer Dünger, Futtermittel) und damit Emissionen reduziert.
(Quelle: NABU)
7) Bessere Klimaanpassung
Humusreichere Böden speichern mehr Wasser, Bio-Systeme gelten als am besten an die Folgen der Klimakrise angepasst.
(Quelle: BUND)

HINWEIS ZUR EHRLICHKEIT
Die Klimabilanz ist nicht bei jedem Produkt eindeutig- bei manchen tierischen Produkten kann Bio wegen geringerer Erträge und höherem Flächenbedarf schlechter abschneiden (taz, SZ). Zudem variiert die Bilanz stark je nach Betriebsführung, auch innerhalb der Biobetriebe (oekolandbau.de).

momo-raoul

Die Rezepte der Woche:

Fenchel-Möhren-Frischkost
Kichererbsensuppe
Quinoa mit Brokkoligemüse
Kartoffel-Auberginen-Pfanne
Fruchtriegel selbstgemacht

 

Letzte Aktualisierung: 1. Oktober 2026