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Mauseloch

Macht ist Geld, Geld ist Macht, nix Neues.

Das Schöne an der aktuellen Preisentwicklung für Kraftstoffe ist, die Konzerne zeigen ihr wahres Gesicht 🤑🤑🤑
Jetzt stell Dir mal vor wie es wäre, wenn Lebensmittel gleichen Schwankungen unterlägen, nämlich dem Gutdünken mancher weniger!?

Konjunktiv? Leider schon viel zu sehr Realität, und es wird nicht besser.
In Deutschland sind es vier Konzerne, die fast 3/4 des gesamten Lebensmittelmarktes beherrschen. Darunter die Schwarz-Gruppe und Aldi, die auch in den Top-Fünf der Supermarkt-Ketten der Welt rangieren. Im Ranking vor diesen beiden stehen da nur noch Walmart, Amazon und Costco.
Interessant auch die Top-Ten der Lebensmittel-Produzenten, darunter Nestlé, Pepsi, Unilever, Danone,…, die sich übrigens immer mehr auch in der Bio-Branche breit machen.

Nestlé hat über 2000 (in Worten: Zweitausend) Marken. Hinter all den vielen schönen bunten Marken und Versprechen, die der Supermarkt bietet, verstecken sich meist identische Produkte; allein unterscheidend im Image und damit der Klientel.

Diese Einfalt spiegelt sich dann auch in der Natur wider. Abgesehen von den weiteren Nachteilen für die Gesellschaft,
– weniger Wettbewerb bedeutet höhere Preise,
– Handelsketten diktieren den Landwirten und Produzent:innen die Preise, in der Folge Rationalisierung und Monokulturen,
– es ist nicht die Politik, die über Lebensmittelstandards, Kennzeichnungspflichten, Werbeverbote, Handelsabkommen bestimmt, es sind multinationale Konzerne. Die Politik hat da bislang nur Lobbyismus-zensiertes Wischi-Waschi hervorgebracht.
– Monokultur im Handel wie auf dem Feld, das birgt hohe Risiken bei Kontaminationen und Seuchen, weil dann gleich enorme Mengen betroffen sind,
– schließlich hemmt eine solche Markt-Macht die Entwicklung alternativer Ideen, weil potentielle Konkurrenz einfach aufgekauft und Innovationen unterdrückt werden.

Aber zurück zur Einfalt:
– Große Mengen brauchen große Felder großer Produzenten, das will so kostengünstig wie möglich sein (nicht etwa um die Produkte zu verbilligen sondern um den Profit zu maximieren), also wird global eingekauft und vermarktet
– Monokulturen benötigen hohen Einsatz von Pestiziden, hier ist kein natürlicher Mechanismus zwischen Schädlingen und Nützlingen vorhanden.
– Düngemittel, hier steht das Labor am Feldrand, hier wird kein Mist erzeugt sondern Mist gebaut.
– Antibiotika-Einsatz en gros, Fäkalienbelastung, Grundwasserbelastung Nitrat, Ammoniak-Emissionen, Tierfutter-Flächenbedarf, Bodenverlust und Erosion, Landraub und Vertreibung, Vernichtung von Lebensraum, Entwaldung, weltweiter Transport, aufwändige Verpackung, internationale Kühlketten, weniger Lebensraum für Insekten, dann für Insektenfresser, schließlich für Insektenfresser-fresser (Homo Sapiens), Verlust traditioneller Sorten, wenn diese nicht lange haltbar, gut transportierbar und maschinell zu ernten sind, weniger Arten macht empfindlicher für klimatische Veränderungen,
das sind die Folgen,
das ist alles zusammen ein hohes Risiko und keine gute Lösung für die Menschheit.
Lösung: Kauf den Scheiss nicht. Auch nicht bei Amazon & Co. Dabei war hier vom Nationalismus der Amerikaner noch gar keine Rede.

Ich wollt ja nur mal kurz was zu den Ölpreisen schreiben…
momo-raoul

Die Rezepte der Woche:

  • Salat der Woche
  • Ringel-Bete-Carpaccio
  • Pastinaken mit Honig-Cashew-Kruste
  • Pastinake-Möhren-Puffer mit Apfel-Gurken-Dip
  • Panierter Feta mit Porreegemüse
  • Birne-Nuss-Auflauf
Letzte Aktualisierung: 12. März 2026