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Löwenzahn

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Löwenzahn

Pusteblume


Der Löwenzahn war schon bei den uralten Kulturvölkern bekannt.
Sehr häufige Erwähnung findet er auch in mittelalterlichen Arznei- und Kräuterbüchern, in denen seine Heilkraft gepriesen wird.
Seine weite Verbreitung erkennt man auch an der ungewöhnlich großen Zahl an regionalen Namen, die ihm gegeben wurden: Puste-, Butter-, Kuh-, Milchblume, Märzenbusch, Hundeblume, Franzosensalat, Eierpusch, Lichterblume, usw.
Als Kulturfolger wächst er besonders gerne auf nährstoffreichen, gut gedüngten Böden, aber auch auf kargeren Standorten ist er bis auf 2500m ü.NN. zu finden.
Die Kulturformen des Löwenzahns zeichnen sich durch größere und fleischigere Blätter aus.
Früher wurden die Blätter, ähnlich wie bei der Endivie, gebleicht, um den Bitterstoffgehalt abzusenken. Die heutzutage angebauten neueren Sorten sind aber schon von sich aus bitterstoffarm und bilden eine vollherzige Blattrosette.
Der Bitterstoff Taraxacin ist im Wesentlichen für den angenehm würzigen und herben Geschmack sowie für die gesundheitlichen Wirkungen des Löwenzahns verantwortlich. In der Volksmedizin wird Löwenzahn fast als Universaldroge für zahlreiche Beschwerden empfohlen. Aufgrund seiner harntreibenden Wirkung eigne er sich besonders für entschlackende Frühjahrskuren. Neben den Bitterstoffen enthält Löwenzahn aber noch eine bemerkenswerte Menge an anderen Inhaltsstoffen. Der Vitamin- C-Gehalt ist mit 30mg% für einen Salat recht hoch.
Auch Vitamine der B-Gruppe, ätherische Öle und antibiotisch wirksame Substanzen, sowie Inulin in der Wurzel sind in bemerkenswerten Mengen enthalten. Inulin ist ein stärkehaltiges Kohlenhydrat (Polysaccharid, Mehrfachzucker), welches unter Einwirkung von Säuren und Fermenten in Fruchtzucker, und zwar in eine speziell für Diabetiker verträgliche Form, gespalten wird.
Löwenzahn kann mit Dressings und Vinaigretten zu einem wohlschmeckenden Salat verarbeitet werden. Er eignet sich aber auch als Brotbelag, sowie zu Quark und Rohkostplatten. Die größeren, älteren Blätter können wie Spinat oder in Eintöpfen und Suppen verwendet werden.
Die Haltbarkeit ist, wie bei allen Salaten, begrenzt auf einige Tage bei Temperaturen von 0-1°C und hoher Luftfeuchte.


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