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Kokosnuss


Kokosnuss

Cocos nucifera


Bei uns bekannt ist die reife Kokosnuß mit dunkelbrauner, holziger Schale und 1-2cm festem Fleisch. Das ist eigentlich nur das Innere der frischen Nuss.
Kokosnüsse mit der wachsigen, grünlichen, wasserdichten Außenschale wiegen bis zu 2,5kg. Sofort nach der Ernte wird diese entfernt. Innen befindet sich die eigentliche Nuß, eingebettet in eine 4– 6cm dicke, trockene, schwammige Faserschicht
Das Kokoswasser verfestigt sich bei fortschreitender Reife zu weißem Kern- bzw. Fruchtfleisch. Ca. 12 Monate dauert das Wachstum und Ausreifen der Frucht.
Sie enthält nur wenig Flüssigkeit.
Trinkkokosnüsse mit Faserschicht sind in unseren Breitengraden nicht zu erhalten sondern nur in den Tropen frisch geniessbar. Sie können schon nach 5–6 Monaten geerntet werden, enthalten kaum Fruchtfleisch, nur eine geleeartige, bis 5 mm dicke Schicht im Inneren der Schale ("Jelly"). Der Rest ist reines, durstlöschendes, leicht süßes und mineralhaltiges Wasser. Unvergleichlich!
Reife Kokosnüsse, wie wir sie kennen, sind mehrere Wochen kühl gelagert haltbar, am besten bei 0-1°C.
Der Nährwert für den eßbaren Teil der Kokosnuß beträgt 1500kJ/100g (360kcal/100g). Wasser 45%, Kohlenhydrate 5%, Proteine 4%, Fette 36%, Rohfaser 9%
Bei den Mineralstoffen dominieren Kalium, Phosphor, Magnesium, Calcium.
Bei den Spurenelementen sind Eisen, Mangan, Kupfer und Zink gut vertreten.
Kokosnuß ist reich an B- Vitaminen und Vitamin E; der Gehalt an Vitamin C beträgt lediglich 2mg/100g.
Auf Grund der Vielzahl an ungesättigten Fettsäuren leiden Konsumenten der Kokosnuß, vor allem der Trinkkokosnuß, besonders selten an Arteriosklerose und Herzinfarkt.
An einem Ende der harten Schale trägt die Kokosnuß drei "Augen". Eines ist besonders groß und weich. Um zuerst den Saft zu geniessen, mit einem Messer mit kurzer Klinge oder mit einem Austernöffner in dieses Auge hineinstechen. Strohhalm hinein oder den Saft in ein Glas fließen lassen.
Die eleganteste Lösung für das Öffnen der Schale ist das leichte bis kräftige Entlangschlagen am sogenannten "Äquator" der Nuß, zB mit einem Hammer, dazu die Nuß in der Hand halten und beim Schlagen drehen. Nach einer Umkreisung springt die Nuß in zwei wohlgeformte Hälften auf. Das Fleisch mit einem stabilem Messer nach und nach herauslösen.
Kokosnüsse sind in ihrer Heimat ein wichtiges Nahrungsmittel und werden vorwiegend roh verzehrt.
Die Kokosnuß hat in ihren Breitengraden immer Saison.
Die Kulturgeschichte der Kokospalme ist mehrere tausend Jahre alt. Als Ursprungsorte kommen Malaysia, Polynesien oder Zentralamerika in Frage.
Da die Kokosnuß, trotz mehrerer tausend Kilometer auf dem Meer schwimmend, keimfähig bleibt, ist ihr Ursprung nicht genau bestimmbar. Heute werden sie in äquatorialen Breitengraden, bis hin zum 30°, kultiviert. Am meisten Kokosnüsse produzieren die Philippinen und Indonesien, danach rangiert Indien. Biokokosnüsse kommen aus der Dominikanischen Republik und werden per Schiff nach Europa transportiert.
Die Kokospalme (Arecaceae) gedeiht am besten in Küstennähe. Die Gattung Cocos ist monotypisch, d.h. es gibt nur eine einzige Sorte. Sie kann bis zu 30m hoch werden und trägt pro Jahr 50- 180 Nüsse. Als Schattenspender dienen die 4- 6m langen, gefiederten Blätter.
Wollen Sie reich mit der Kokosnuß werden? Essen Sie so viele Kokosnüsse, wie möglich, und finden Sie wertvolle "Kokosperlen". Normalerweise hat die Kokosnuß an einem Ende drei "Augen", zwei sind stets verschlossen, ein Auge ist mit einer dünnen Haut behaftet, durch die der Keimling nach außen gelangen kann. Man sagt, bei 11.000 Exemplaren kommt es einmal vor, dass das "dritte Auge" auch fest verschlossen ist. Die Nuß kann nicht keimen. Im Inneren bildet sich eine wunderschöne Perle, wie bei einer Auster, aus einer kalkartigen Substanz.
Also 30 Jahre äglih eine Nuß essen, dann müssten Sie ein Mal fündig werden :–)
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Kokosnussbonbons
1  Kokosnuss
1175 ml Wasser
1100 g Rohrohrzucker
2 TL Zitronensaft

Wasser in einen Topf geben, Zucker dazugeben, auflösen und zum Kochen bringen. Zitronensaft zugeben und umrühren, bis eine sirupartige Konsistenz entsteht.
Dann das feingehackte Kokosfleisch zugeben und bei schwacher Hitze köcheln lassen, bis der Sirup dickflüssig wird. Den Topf vom Herd nehmen und die zähe Masse auf ein eingefettetes Blech oder in eine Form (zB für Eiswürfel) geben und abkühlen lassen.


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